Arcotron

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Die Telefunken Arcotron Stabröhren sollten 1930 den Markt der billigen Empfänger revolutionieren. Neben Telefunken mit dem T12 brachten unter anderem auch Mende und Nora Empfänger mit Stabröhren heraus.

Es stellte sich jedoch meist nach kurzer Betriebszeit heraus, dass diesen Telefunken-Stäben keine lange Betriebsdauer vergönnt war. Eigentlich hätte man es wissen müssen, stieß man doch bei der Entwicklung dieser neuartigen Röhren auf allerhand Probleme: Telefunken Stabröhren (PDF).

Das Gitter ist bei diesen Röhren als metallischer Belag auf der Außenseite der Röhre aufgebracht. Man sparte dadurch den Koppelkondensator zwischen Anode der vorherigen Röhre und dem Gitter. Außerdem konnten die Arcotron Röhren direkt mit Wechselspannung geheizt werden, da sie unempfindlich für niedrige Frequenzen waren.

Telefunken stellte zwei Typen der Stabröhren her: Die Arcotron REA201 war für NF-Widerstandsverstärkung konstruiert, die Arcotron REA301 fand als Audion Verwendung. Valvo warb für die gleichen Röhren als Valvetta Röhren. Dort hießen die Röhren MW125 und MA125. Von den Valvetta Röhren sind jedoch nur wenige Prototypen erhalten.
Valvo Valvetta Röhren

Quellen

  1. Originaldokumente von Harald Naafs, siehe digitalisierte Artikel
  2. Udo Radtkes Seite zu den Arcotron und Valvetta Röhren, siehe [1].