Intercarrierton

Aus RadioWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Intercarrierton beim Loewe Iris 532

Intercarrierton ist ein Verfahren zur Verarbeitung der Tonsignale in einem Fernsehempfänger. Im Gegensatz zum Paralleltonverfahren werden die ZF-Signale für Bild- und Tonsignal gemeinsam verarbeitet. Erst im Videogleichrichter werden Bild- und Tonträger miteinander gemischt und die entstehende Ton ZF wird im Ton-ZF Verstärker weiter verstärkt, gefiltert und abschließend demoduliert.

Die Hauptvorteile des Intercarriertons sind:

In Deutschland beträgt der Abstand des Bildträgers zum Tonträger 38,9MHz-33,4MHz = 5,5MHz. Intercarrierton kann nur Anwendung finden, wenn eine Frequenzmodulation des Tonträgers verwendet wird. Bei Amplitudenmodulation würden sich die niederfrequenten Bild- und Synchronisationssignale als starke Störungen ins Tonsignal hineinmischen.

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge